Stromfresser finden: So spürst du die Ursachen für hohen Verbrauch auf

16.10.2026 · BESSERWÄRTS Redaktion

Eine Frau hockt in einem hellen Kellerraum neben einer Gefriertruhe und macht sich Notizen auf einem Klemmbrett.

Bild: KI-generiert

Die Jahresabrechnung zeigt deutlich mehr Kilowattstunden als erwartet, und niemand im Haushalt kann sich erklären, woher sie kommen. Eine Liste der üblichen Stromfresser hilft dann wenig, denn sie sagt nichts darüber, welches Gerät bei dir tatsächlich die Ursache ist.

In diesem Beitrag gehen wir einen anderen Weg: Du prüfst in vier Schritten, ob dein Verbrauch wirklich auffällig ist, wie viel Strom ständig fließt, welche Geräte an der Steckdose viel ziehen und welche fest angeschlossenen Verbraucher infrage kommen. Am Ende weißt du auch, wann du den Zähler oder die Abrechnung prüfen lassen solltest. Die Angaben gelten für private Haushalte in Deutschland, Stand: Oktober 2026.

Das Wichtigste in Kürze

  • Prüfe zuerst, ob dein Verbrauch wirklich auffällig ist: im Vergleich zum Vorjahr und zu Haushalten, die deinem ähneln.
  • Die Grundlast misst du am Zähler, etwa über Nacht. Jedes Watt, das rund um die Uhr läuft, ergibt knapp 9 kWh im Jahr, bei 35 Cent pro kWh also rund 3 Euro.
  • Geräte an der Steckdose prüfst du mit einem Strommessgerät. Viele Beratungsstellen der Verbraucherzentralen verleihen solche Geräte kostenlos.
  • Fest angeschlossene Verbraucher wie Durchlauferhitzer, Boiler oder Heizungspumpe grenzt du über den Zähler ein, indem du Geräte gezielt ein- und ausschaltest.
  • Findest du keine Ursache, prüfe Zählernummer und Ablesung auf der Rechnung. Eine Prüfung des Zählers selbst kann Geld kosten, wenn er in Ordnung ist.

Schritt 1: Prüfen, ob dein Verbrauch wirklich auffällig ist

Bevor du Geräte untersuchst, lohnt ein Blick auf die Zahlen. Auf deiner Jahresabrechnung steht dein Verbrauch im Abrechnungszeitraum, meist zusammen mit dem Vergleich zum Vorjahr. Ist der Verbrauch deutlich gestiegen, frag dich zuerst, ob sich im Haushalt etwas geändert hat:

  • Lebt jemand zusätzlich im Haushalt, oder arbeitet jemand häufiger von zu Hause?
  • Gibt es neue Geräte, etwa eine zweite Gefriertruhe, einen Heizlüfter, einen Gaming-PC oder ein Klimagerät?
  • Wird Warmwasser mit Strom erzeugt, und wurde mehr geduscht oder gebadet?
  • Umfasst der Abrechnungszeitraum mehr Tage als im Vorjahr, oder ist ein Zählerstand geschätzt?

Ob dein Verbrauch für deine Haushaltsgröße hoch ist, kannst du mit Vergleichswerten einordnen. Wie du aus Zählerständen deinen Jahresverbrauch hochrechnest und mit welchen Werten du vergleichst, steht im Beitrag Stromverbrauch berechnen. Wie du die Abrechnung selbst auf Fehler prüfst, zeigt der Beitrag Stromrechnung prüfen.

Schritt 2: Die Grundlast am Zähler messen

Die Grundlast ist der Strom, der in deinem Haushalt ständig fließt, auch wenn niemand etwas aktiv nutzt: für Kühlschrank und Gefriergerät, Router, Geräte im Bereitschaftsmodus und alles, was im Hintergrund läuft. Eine hohe Grundlast kann eine wichtige Ursache für einen hohen Verbrauch sein, weil sie an 8.760 Stunden im Jahr anfällt. Die Stiftung Warentest rät deshalb, sie gezielt zu messen.

So misst du über Nacht oder während einer Reise

Die Stiftung Warentest empfiehlt zwei einfache Wege: Lies den Zählerstand vor und nach einer Reise ab, oder ermittle den Verbrauch in den Nachtstunden. So gehst du über Nacht vor:

  1. Lies abends den Zählerstand ab, wenn alle bewusst genutzten Geräte aus sind, und notiere die Uhrzeit.
  2. Lies am nächsten Morgen ab, bevor jemand Licht, Kaffeemaschine oder Dusche nutzt, und notiere wieder die Uhrzeit.
  3. Teile den Verbrauch in kWh durch die Zahl der Stunden. Das Ergebnis in Kilowatt mal 1.000 ergibt die durchschnittliche Leistung in Watt.

Notiere für diese Messung auch die Nachkommastelle, denn über Nacht geht es oft nur um wenige Zehntel Kilowattstunden. Geräte, die gezielt nachts laufen, etwa eine Speicherheizung, ein Boiler mit Nachtstrom oder ein Elektroauto an der Wallbox, verfälschen den Wert.

Ein Beispiel mit angenommenen Werten: Zwischen 22 und 6 Uhr, also in 8 Stunden, zeigt der Zähler 0,6 kWh mehr. 0,6 kWh geteilt durch 8 Stunden ergibt 0,075 kW, also durchschnittlich 75 Watt.

Eine Reise liefert ein noch genaueres Bild, weil der Zeitraum länger ist. Kühlschrank und Gefriergerät laufen dabei weiter und gehören zur Grundlast dazu.

Ob neben dem Verbrauch auch dein Tarif ein Grund für hohe Kosten ist, kannst du mit der kostenlosen BESSERWÄRTS StromAnalyse prüfen lassen. Kommt über unsere Vermittlung ein Vertrag zustande, erhalten wir eine Vermittlungsvergütung.

Was eine Grundlast im Jahr kostet

Für die Umrechnung gilt: Energieverbrauch in kWh = Leistung in Watt × Stunden ÷ 1.000. Ein Watt, das das ganze Jahr läuft, ergibt 8,76 kWh. Bei einem angenommenen Arbeitspreis von 35 Cent pro kWh sind das rund 3 Euro pro Watt und Jahr.

Durchschnittliche GrundlastVerbrauch pro JahrKosten bei 35 Cent pro kWh
25 Wattrund 220 kWhrund 77 €
50 Wattrund 440 kWhrund 153 €
75 Wattrund 660 kWhrund 230 €
100 Wattrund 880 kWhrund 307 €

Die Kosten sind mit ungerundeten Kilowattstunden berechnet.

Einen allgemeingültigen Grenzwert für die Grundlast gibt es nicht, denn sie hängt stark von deiner Ausstattung ab. Zur Orientierung: Die Verbraucherzentrale Hamburg nannte 2016 für Geräte im Ruhezustand wie Fernseher, HiFi-Anlage und Waschmaschine in einem durchschnittlich ausgestatteten Haushalt rund 50 Watt. Kühl- und Gefriergeräte und der Router kommen bei der Grundlast noch hinzu. Aussagekräftiger als ein einzelner Wert ist deshalb, woraus sich deine Grundlast zusammensetzt. Das findest du mit den nächsten beiden Schritten heraus. Wie viel dein Arbeitspreis tatsächlich ist, steht auf deiner Abrechnung; einordnen kannst du ihn mit dem Beitrag Strompreis pro kWh.

Moderne Messeinrichtung: Leistung direkt ablesen

Hast du einen digitalen Zähler, eine sogenannte moderne Messeinrichtung, geht es schneller. Sie kann laut Bundesnetzagentur aktuelle und vergangene Verbrauchswerte tages-, wochen-, monats- und jahresbezogen anzeigen, allerdings nur direkt am Gerät. Bei einem intelligenten Messsystem kannst du die Werte zusätzlich über ein Online-Angebot abrufen.

Bei vielen digitalen Zählern ist die Anzeige je nach Hersteller mit einer vierstelligen PIN geschützt. Die PIN bekommst du bei deinem Messstellenbetreiber; wer das ist, steht in der Regel auf deiner Stromrechnung. Eingegeben wird sie meist, indem du mit einer Taschenlampe auf ein Feld am Zähler leuchtest. Danach zeigt der Zähler die aktuelle Leistung aller eingeschalteten Geräte an. Die Bedienungsanleitung für dein Modell bekommst du ebenfalls beim Messstellenbetreiber.

Mit der Leistungsanzeige siehst du sofort, was passiert, wenn du ein Gerät ausschaltest. Das ist die Grundlage für Schritt 4.

Schritt 3: Einzelne Geräte mit einem Strommessgerät prüfen

Ein Strommessgerät steckst du zwischen Steckdose und Gerät. Es zeigt die aktuelle Leistung und den Verbrauch über die Messzeit an. Gute Geräte gab es im Test der Stiftung Warentest von 2022 schon ab 9 Euro. Du musst aber nicht kaufen: Die meisten Beratungsstellen der Verbraucherzentralen verleihen Strommessgeräte kostenlos. Teils bieten das auch Stadtbibliotheken an; frag vor Ort nach.

So holst du aussagekräftige Werte heraus:

  • Geräte, die ständig laufen, etwa Kühlschrank, Gefriertruhe oder Aquarium: mindestens 24 Stunden messen, besser einige Tage. Den Verbrauch eines Tages mal 365 ergibt grob den Jahresverbrauch.
  • Geräte mit Programmen, etwa Waschmaschine oder Geschirrspüler: einen kompletten Durchlauf messen.
  • Geräte im Bereitschaftsmodus, etwa Fernseher, Spielkonsole oder Drucker: die Leistung im ausgeschalteten Zustand ablesen.

Ein Beispiel mit angenommenen Werten: Ein älterer Gefrierschrank im Keller verbraucht in 24 Stunden 1,8 kWh. Aufs Jahr sind das rund 660 kWh, bei 35 Cent rund 230 Euro. Das Umweltbundesamt hält den Austausch eines funktionierenden Gefrierschranks gegen ein Gerät der Effizienzklasse A wirtschaftlich ab einem gemessenen Verbrauch von rund 570 kWh im Jahr für sinnvoll. Ein solcher Messwert ist also ein deutlicher Hinweis, genauer hinzusehen.

Zum Vergleich nennt die Energieberatung der Verbraucherzentrale ungefähre Jahreswerte, die je nach Gerät und Nutzung schwanken, zum Beispiel:

Gerätungefährer Verbrauch pro Jahr
Kühlschrank (Effizienzklasse A+++, alte Skala bis 2021)100 bis 150 kWh
Desktop-PC300 bis 600 kWh
WLAN-Router90 bis 130 kWh
Fernseher (LED, 55 Zoll)120 bis 180 kWh

Die Grenze des Messgeräts: Fest angeschlossene Geräte wie Herd, Durchlauferhitzer, Boiler oder Heizungspumpe kannst du damit nicht messen. Dafür gibt es Schritt 4.

Unabhängig davon, welche Geräte du am Ende findest, bleibt die Frage, ob dein Tarif zu deinem Verbrauch passt. Mit der kostenlosen BESSERWÄRTS StromAnalyse prüfen wir anhand deiner vollständigen aktuellen Jahresabrechnung, ob für dich ein Wechsel zu einem der von uns vermittelbaren Stromtarife infrage kommt. Ergibt sich aktuell kein sinnvoller Wechsel, sagen wir dir das offen. Die Analyse ist kein vollständiger Vergleich aller Anbieter und Tarife am Markt. Kommt über unsere Vermittlung ein Vertrag zustande, erhalten wir dafür eine Vermittlungsvergütung.

Schritt 4: Fest angeschlossene Verbraucher eingrenzen

Fest angeschlossene Geräte findest du über den Zähler. Das Prinzip ist ein Ausschlussverfahren: Du schaltest einzelne Geräte gezielt aus oder ein und beobachtest, wie sich die Leistung am digitalen Zähler oder der Verbrauch am Zähler in einer festen Zeitspanne verändert.

Besonders häufig stecken diese fest angeschlossenen Verbraucher hinter einem hohen Verbrauch:

  • Warmwasser mit Strom: Durchlauferhitzer, Boiler und kleine Untertischspeicher wandeln Strom direkt in Wärme um. Nach Angaben des Stromspiegels steigt der Verbrauch durch elektrische Warmwasserbereitung um durchschnittlich rund 305 kWh pro Person und Jahr.
  • Alte Heizungspumpe: Im eigenen Haus läuft die Umwälzpumpe der Heizung oft über deinen Stromzähler. Laut Umweltbundesamt verbrauchen alte, ungeregelte Pumpen im Einfamilienhaus über 200 kWh im Jahr, eine Hocheffizienzpumpe rund 40 kWh.
  • Elektrische Heizgeräte: Heizlüfter, Radiatoren oder Infrarotheizungen machen aus einer Kilowattstunde Strom eine Kilowattstunde Wärme, darauf weist die Verbraucherzentrale Bayern hin. Ein Gerät mit 2.000 Watt, das zwei Stunden am Tag läuft, verbraucht 4 kWh am Tag. Die Leistung steht auf dem Typenschild.

So gehst du beim Ausschlussverfahren vor:

  1. Schalte alle Steckdosengeräte aus, die du nicht brauchst, und lies die Leistung am Zähler ab oder notiere den Zählerstand.
  2. Schalte ein verdächtiges Gerät gezielt ein oder aus, zum Beispiel den Boiler oder die Heizungspumpe, und beobachte die Veränderung.
  3. Mit einem älteren Zähler ohne Leistungsanzeige liest du den Zählerstand vor und nach einer festen Zeitspanne ab, etwa einer Stunde, einmal mit und einmal ohne das Gerät.

Manche nutzen auch die Sicherungen, um einzelne Stromkreise nacheinander abzuschalten. Wenn du das machst, betätige nur die Kippschalter der Sicherungsautomaten und schraube keine Abdeckung ab. Bei alten Schraubsicherungen oder wenn du unsicher bist, frag eine Elektrofachkraft, als Mieter auch deinen Vermieter. Denk an Geräte, die nicht ausfallen dürfen, etwa medizinische Geräte, und schalte Kühl- und Gefriergeräte und die Heizung danach wieder ein.

Läuft der Zähler weiter, obwohl alle Stromkreise aus sind, kann das auf eine weitere Verteilung hindeuten, etwa im Keller, in der Garage oder im Außenbereich, oder auf eine Leitung, die gar nicht zu deinem Haushalt gehört. Lass das zuerst prüfen, bei einer Mietwohnung über den Vermieter. Bleibt der Befund, informiere deinen Messstellenbetreiber.

Typische versteckte Stromfresser im Überblick

Die Tabelle fasst zusammen, welche Verbraucher oft übersehen werden, welche Werte belegt sind und wie du sie prüfst.

VerbraucherBelegter WertSo prüfst du es
Zweites Gefriergerät oder alter GefrierschrankStromkosten laut Umweltbundesamt 30 bis 80 € im Jahr je nach Modell und Alter (ohne Angabe des Strompreises); Austausch eines funktionierenden Gefrierschranks wirtschaftlich ab rund 570 kWhStrommessgerät, mindestens 24 Stunden; Vereisung prüfen und abtauen
Warmwasser mit Stromrund 305 kWh mehr pro Person und Jahr (Stromspiegel)Zähler beobachten beim Duschen oder bei ausgeschaltetem Boiler
Alte Heizungsumwälzpumpeüber 200 kWh im Jahr, neu rund 40 kWh (Umweltbundesamt)Baujahr und Typenschild prüfen; Zähler bei ausgeschalteter Heizung beobachten
Heizlüfter, Radiator, Infrarotheizung1 kWh Strom für 1 kWh Wärme (Verbraucherzentrale Bayern)Leistung laut Typenschild × Betriebsstunden
Desktop- oder Gaming-PCDesktop-PC 300 bis 600 kWh im Jahr (Verbraucherzentrale)Strommessgerät, auch im Ruhezustand
Router und Netzwerkgeräte90 bis 130 kWh im Jahr (Verbraucherzentrale)Strommessgerät; Laufzeit prüfen

Ob sich ein Austausch oder eine andere Maßnahme lohnt, wenn du einen Stromfresser gefunden hast, steht im Beitrag Strom sparen im Haushalt. Dort sind die wichtigsten Maßnahmen nach Wirkung und Kosten geordnet.

Wenn du keine Ursache findest: Zähler und Abrechnung prüfen

Passt dein gemessener Verbrauch nicht zur Abrechnung, liegt der Fehler vielleicht nicht im Haushalt. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen rät, die Kunden- und Zählernummer auf der Rechnung zu prüfen. Gerade in Mehrfamilienhäusern kommt es häufiger zu Verwechslungen. Vergleiche die Zählernummer auf der Rechnung mit der Nummer auf deinem Zähler.

Prüfe außerdem, ob der Zählerstand abgelesen oder geschätzt wurde. Eine Schätzung muss auf der Rechnung gekennzeichnet und begründet sein. Ohne vorherigen Versuch, den Zähler abzulesen, ist sie laut Verbraucherzentrale Niedersachsen nicht zulässig. Liegt eine Schätzung vor, melde deinen aktuellen Zählerstand mit Foto und Datum.

Bleibt der Verdacht, dass der Zähler falsch misst, kannst du eine Befundprüfung nach § 71 Messstellenbetriebsgesetz verlangen. Ist der Zähler in Ordnung, trägst du als Antragsteller die Kosten; die Verbraucherzentrale Niedersachsen nennt ungefähr 400 Euro und rät, sich vorher beraten zu lassen.

Ist dein Verbrauch mehr als doppelt so hoch wie im vorherigen Abrechnungszeitraum, ohne dass du einen Grund findest, gelten in der Grundversorgung besondere Regeln für die Zahlung. Was du dann tun kannst, wie die Zählerprüfung abläuft und wie du eine Rechnung beanstandest, steht im Beitrag Hohe Stromnachzahlung.

Wo du Hilfe bekommst

Wenn du allein nicht weiterkommst, hilft die Energieberatung der Verbraucherzentralen. Die Beratung ist laut Bundeswirtschaftsministerium kostenlos, für einen Energie-Check bei dir zu Hause fällt ein Eigenanteil von 40 Euro an. Für einkommensschwache Haushalte ist das gesamte Angebot kostenlos. Haushalte mit geringem Einkommen können außerdem den Stromspar-Check nutzen, eine kostenlose Beratung mit Soforthilfen wie LED-Lampen oder Sparduschköpfen.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich, ob meine Grundlast zu hoch ist?
Einen festen Grenzwert gibt es nicht. Miss sie über Nacht oder während einer Reise, rechne sie in Watt und Kosten um und prüfe dann, woraus sie sich zusammensetzt: Gefriergeräte, Pumpen, Aquarien, Router und Computer sind typische Dauerläufer. Jedes Watt rund um die Uhr kostet bei 35 Cent pro kWh rund 3 Euro im Jahr.

Wie lange muss ich einen Kühlschrank messen?
Mindestens 24 Stunden, besser einige Tage, weil der Kompressor nicht ständig läuft. Den Tagesverbrauch nimmst du mal 365.

Kann ich mit einem Strommessgerät auch den Durchlauferhitzer messen?
Nein. Fest angeschlossene Geräte lassen sich mit einem Zwischenstecker nicht messen. Dafür beobachtest du den Zähler, während du das Gerät nutzt oder ausschaltest.

Was kostet es, den Zähler prüfen zu lassen?
Ist der Zähler in Ordnung, trägt die Kosten, wer die Prüfung beantragt hat; die Verbraucherzentrale Niedersachsen nennt ungefähr 400 Euro. Ist er fehlerhaft, trägt der Messstellenbetreiber die Kosten. Lass dich vorher beraten.

Quellen

STROM ANALYSE

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